Wo 20 Franken ohne Einzahlung funktionieren und wo der Traum am Geldspielgesetz scheitert
Stand: 30 September 2026 · geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken

Ein Bonus ohne Einzahlung klingt nach geschenktem Geld, und das Marketing der Branche lebt von genau diesem Versprechen. In der Schweiz ist die Realität enger: Zehn Online-Casinos teilen sich eine ESBK-Konzession als Verlängerung ihrer landbasierten Spielbank, Werbung unterliegt Art. 74 BGS, und die meisten «Bonus ohne Einzahlung»-Versprechen ausländischer Seiten richten sich an Spieler, die in der Schweiz keine Handhabe haben. Wer 20 Franken Bonus ohne Einzahlung sucht, muss zuerst entscheiden, ob er überhaupt auf einer Schweizer Seite spielen will – und dann, was die dort offerenweise, 20 Franken in der Praxis bedeutet.
Inhaltsverzeichnis
- Die zehn konzessionierten Online-Casinos im direkten Vergleich
- Was «20 Franken Bonus» in der Praxis heisst
- Zahlungsabwicklung bei den Schweizer Anbietern
- Bonusstrukturen und Aktionsangebote im Detail
- Spieleauswahl und Spielkatalog
- Kostenrechnung: Was kostet ein Bonus wirklich?
- Rechtslage und Konzessionierung
- Spielerschutz und verantwortungsvolles Spielen
- Die einzelnen Anbieter im Profil
- Freispielmodus und Demo-Optionen
- Prämische und Boni für Bestandskunden
- Wer 20 Franken einzahlen will
- Was Spieler von einem Bonus mitnehmen
- Fazit: Die ehrliche Bilanz
- Häufige Fragen zum 20-Franken-Bonus in der Schweiz
Die zehn konzessionierten Online-Casinos im direkten Vergleich
Die Zahl Zehn ist keine Empfehlung, sondern die Liste selbst: So viele Schweizer Online-Spielbanken hat die ESBK am 17. März 2026 als konzessioniert ausgewiesen, jede als Online-Verlängerung einer landbasierten Spielbank. Wer aus dieser Reihe fällt, ist in der Schweiz nicht legal – auch wenn die Seite «Schweizer Franken» und «Glück» im Namen trägt.
Grundprinzipien der Schweizer Bonuslandschaft
Ein «20-Franken-Bonus ohne Einzahlung» im engeren Sinne – Gutschrift allein für die Registrierung – ist bei den ESBK-lizenzierten Online-Casinos nicht der typische Einstieg. Was die konzessionierten Seiten bieten, sind gestaffelte Willkommenspakete, die an eine Mindesteinzahlung gebunden sind, plus gelegentliche Aktionen für Bestandskunden. Die Mindesteinzahlung liegt bei fast allen Anbietern bei CHF 10.–, nicht bei CHF 20.–. Damit verschiebt sich die Ausgangsfrage von «wo gibt es 20 Franken geschenkt» zu «was bekomme ich für 20 Franken Einzahlung».
Die Werbung für Glücksspiele ist in der Schweiz nach Art. 74 BGS klar eingeschränkt: keine aufdringliche oder irreführende Werbung, keine Ansprache von Minderjährigen oder gesperrten Personen, keine Bewerbung nicht konzessionierter Angebote. Eine aggressiv vermarktete «20 Franken geschenkt»-Aktion, die nicht klar auf eine konzessionierte Seite verweist, verstösst gegen genau diese Regel.
| Online-Casino | Landbasierte Spielbank | Online seit | Bonus ohne Einzahlung |
|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | – |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | – |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | – |
| Starvegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 | – |
| Swisscasinos.ch | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | – |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | – |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | – |
| Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 | – |
| Swiss4win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 | – |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | – |
Die Spalte «Bonus ohne Einzahlung» steht in dieser Tabelle bewusst als Gedankenstrich: Keines der zehn ESBK-konzessionierten Häuser offeriert öffentlich einen No-Deposit-Bonus von CHF 20.–. Wer mit dem Gedanken «Bonus ohne Einzahlung» auf die Suche geht, muss zwei Pfade unterscheiden – den offiziellen, bei dem die Seite mit Willkommenspaketen ab CHF 10.– Einzahlung wirbt, und den inoffiziellen, bei dem ausländische Marken mit No-Deposit-Boni Schweizer Spieler ansprechen, ohne dafür eine Schweizer Konzession zu besitzen.
Was «20 Franken Bonus» in der Praxis heisst
Funktionsweise eines Einzahlungsbonus
Ein klassischer Einzahlungsbonus folgt einem Muster: Der Spieler zahlt einen Betrag ein, die Seite stockt ihn prozentual auf, und der Spieler muss den Bonusbetrag mehrfach umsetzen, bevor er ihn oder damit erzielte Gewinne auszahlen kann. Mycasino.ch legt die Mechanik offen: 100 % auf die erste Einzahlung bis maximal CHF 300.– plus 200 Freispiele, Aktivierung innert sieben Tagen nach Registrierung, Mindesteinzahlung CHF 10.–. Bei einer Einzahlung von CHF 20.– erhält der Spieler also CHF 20.– Bonus obendrauf, dazu 200 Freespins.

Die Freespins bei Mycasino.ch sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig. Der Bonusbetrag muss innert 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden. Wer CHF 20.– einzahlt und damit CHF 20.– Bonus erhält, muss also CHF 700.– Umsatz generieren, bevor eine Auszahlung des Bonus oder der damit erzielten Gewinne möglich ist.
Jackpots.ch geht einen anderen Weg: Der Willkommensbonus umfasst bis zu CHF 2’200.– und 200 Freespins, verteilt auf die ersten vier Einzahlungen, wobei die erste Einzahlung zu 100 % bis CHF 700.– verdoppelt wird. Die Freespins werden aber erst ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.– vergeben, nicht bei CHF 20.–. Die Umsatzbedingung: das 30-Fache des Bonusbetrags an Spielautomaten, das 300-Fache an Tischspielen, umzusetzen innert eines Monats.
Funktionsweise eines No-Deposit-Bonus im Ausland
Wer «20 Franken Bonus ohne Einzahlung» googelt, landet schnell auf Seiten mit klangvollen Namen, deren Bonusbedingungen in den Kleingedruckten stehen. Diese Seiten sind in der Regel in Malta, Curaçao oder anderen Jurisdiktionen lizenziert, nicht in der Schweiz. Die Funktionsweise unterscheidet sich kaum vom Einzahlungsbonus – der Spieler registriert sich, die Seite schreibt einen kleinen Betrag gut, der Spieler muss diesen Betrag umsetzen, oft mit strengeren Limits als auf einer Schweizer Seite, bevor er ausgezahlt werden kann.
Was diese Seiten nicht bieten: Schweizer Spielerschutz, Schweizer Aufsicht und die Möglichkeit, sich an die ESBK zu wenden, wenn die Auszahlung stockt. Die ESBK formuliert es so, dass Spieler auf nicht konzessionierten Seiten auf eigenes Risiko spielen, ohne den Schutz des Schweizer Rechts. Die Seite selbst wird über die Sperrliste unter Art. 86 BGS per DNS-Blockierung unerreichbar gemacht.
Zahlungsabwicklung bei den Schweizer Anbietern
Welche Methoden funktionieren und wie schnell
Die Schweizer Online-Casinos beschränken sich auf einen engen Kanon von Zahlungsmethoden: Lokale Lösungen wie TWINT und PostFinance, internationale Karten wie Visa und Mastercard, E-Wallets wie Skrill und Neteller sowie Prepaid-Optionen wie Paysafecard. Kryptowährungen spielen im ESBK-Bereich praktisch keine Rolle.
Bei Jackpots.ch sind Einzahlungen per TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard möglich, ohne Zusatzgebühren für TWINT und mit sofortiger Gutschrift. Auszahlungen gehen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto auf den eigenen Namen; Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Methode mit 1 bis 2 Werktagen.
Mycasino.ch erhebt weder für Ein- noch für Auszahlungen Gebühren, mit Mindesteinzahlung CHF 10.– und Mindestauszahlung CHF 10.– (darunter volle Auszahlung des Restguthabens möglich). Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage, je nach Wochentag, Uhrzeit und Bank.
Pasino.ch akzeptiert TWINT, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, Paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; Mindesteinzahlung CHF 10.–, Mindestauszahlung CHF 0.01. Starvegas.ch erweitert den Kanon um Aircash Abon. Swiss Casinos ergänzt mit Diners Club, Discover, PostFinance E-Finance. Casino777.ch erhebt keine Einzahlungsgebühren. 7melons setzt das Maximum für PostFinance auf CHF 100’000.–. Casineo.ch hält sich an TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Swiss4win.ch wirbt explizit mit TWINT ohne Zusatzgebühren und Sofort-Gutschrift. Admiral.ch deckt Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT ab.
Mindestbeträge und Grenzwerte
Die Mindesteinzahlung von CHF 10.– bei den meisten Schweizer Online-Casinos hat eine direkte Folge für die Bonusfrage: Wer mit «20 Franken» rechnet, kommt mit jedem Betrag ab CHF 10.– in den Genuss des jeweiligen Willkommenspakets. Die psychologische Schwelle, die der Begriff «20 Franken» setzt, ist im Markt gar nicht die Schwelle, die die Lizenznehmer setzen – sie liegt tiefer.
Die Auszahlungsgrenzen sind meist niedrig genug, um auch kleinere Gewinne auszahlbar zu machen. Mycasino.ch und Pasino.ch zeigen, dass die Grenzen nicht prohibitiv sind; sie liegen im einstelligen Frankenbereich. Was die Auszahlung bremst, ist die Umsatzbedingung: Wer mit einem Bonus spielt, kann in der Regel erst auszahlen, wenn der Bonus umgesetzt ist.
Bonusstrukturen und Aktionsangebote im Detail
Willkommenspakete und ihre wirtschaftliche Bedeutung
Ein Willkommenspaket ist im Kern ein Marketinginstrument, kein Geschenk. Die Seite gibt dem neuen Spieler einen Bonus, weil sie erwartet, dass der Spieler im Schnitt mehr einzahlt und verliert, als der Bonus ausmacht. Bei Mycasino.ch mit 100 % bis CHF 300.– ist die Logik einfach: Der Spieler zahlt bis CHF 300.– ein und spielt mit bis zu CHF 600.–; die Umsatzbedingung 35-fach auf den Bonus bedeutet bei voller Auszahlung CHF 300.– × 35 = CHF 10’500.– Umsatz. Das ist nicht «geschenkt», sondern ein Geschäft.
Jackpots.ch staffelt den Bonus über vier Einzahlungen, was die Bindung verlängert und den Spieler länger im System hält. 200 Freespins sind ein zusätzlicher Hebel; sie geben dem Spieler die Möglichkeit, an ausgewählten Spielen ohne eigenes Geld zu spielen, allerdings sind die Freespins bei Jackpots.ch erst ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.– erhältlich – was die Mechanik für Spieler mit kleinem Budget durchsichtiger macht.
Umsatzbedingungen und Zeitfenster
Die Umsatzbedingungen sind der Kernpunkt jedes Bonus, und sie unterscheiden sich erheblich: Jackpots.ch verlangt das 30-Fache des Bonusbetrags an Spielautomaten und das 300-Fache an Tischspielen innert eines Monats. Mycasino.ch verlangt das 35-Fache innert 30 Tagen. Beide Zahlen sind nicht zufällig: Sie liegen über dem Branchendurchschnitt ausländischer Casinos und schliessen den Spieler aus, der den Bonus als schnelles Geld versteht.
Wer mit CHF 20.– einzahlt und bei Mycasino.ch den vollen Bonus mitnimmt, muss 35 × 20 = 700 Franken Umsatz erzeugen. An Spielautomaten mit RTP-Werten um 95 % bedeutet das einen erwarteten Verlust von etwa 35 Franken – verglichen mit dem Bonus-Wert von 20 Franken ist die Rechnung für die Seite immer noch positiv. Für den Spieler ist das Bonus-Geld also ein Geschenk mit eingebautem Verlust.
Freispiele und ihre Tücken
Freispiele sind werblich sichtbar, technisch aber oft an Bedingungen geknüpft. Bei Mycasino.ch sind die 200 Freispiele zwar von der Umsatzbedingung befreit, aber 72 Stunden gültig – wer sich also erst am dritten Tag nach Erhalt ins Casino einloggt, findet ein abgelaufenes Fenster vor. Bei Jackpots.ch sind die Freespins nur auf ausgewählten Spielen einlösbar, was die Wahlfreiheit einschränkt.
Die wirtschaftliche Seite: 200 Freespins à CHF 0.10 ergeben CHF 20.– nominalen Wert, an Slots mit RTP um 95 % einen erwarteten Gewinn von etwa CHF 19.–. Das ist kein schlechter Einstieg, aber kein Geschenk, das die Seite nicht eingepreist hätte.
Spieleauswahl und Spielkatalog
Vielfalt und Live-Casino
Die Spielauswahl ist bei den Schweizer Anbietern solide, nicht überwältigend. Jackpots.ch wirbt mit über 2’500 Spielen, Mycasino.ch mit über 3’000 Spielen. Beide Werte liegen deutlich unter dem, was grosse ausländische Plattformen anbieten, aber sie decken das Wesentliche ab: Spielautomaten, Tischspiele, Jackpots und ein Live-Casino.
Das Live-Casino von Jackpots.ch wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert; bei Mycasino.ch kommen Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming dazu. Die Namen sind dieselben, die auch auf ausländischen Seiten dominieren – Evolution ist im Live-Bereich faktisch Standard.
Volatilität und Spielmechanik
Die Volatilität ist im Spielkatalog der Schweizer Anbieter weniger dokumentiert als auf internationalen Vergleichsseiten. Wer gezielt nach «beliebten Slots mit 20 Franken ohne Einzahlung» sucht, wird auf den Schweizer Seiten nicht fündig – die Anbieter listen Spiele, nicht deren mathematische Profile. Die Slots, die mit dem Willkommensbonus oder den Freispielen verbunden sind, werden auf den jeweiligen Bonus-Seiten bekanntgegeben.
Wer mit 20 Franken spielt, spielt mit niedrigem Einsatz: Die meisten Slots lassen Einsätze ab CHF 0.10 bis CHF 0.20 pro Spin zu. 20 Franken ergeben also 100 bis 200 Spins, was bei einem Spiel mit mittlerer Volatilität einen Abend Unterhaltung bedeutet, nicht mehr. Die Volatilität entscheidet, wie diese 200 Spins verteilt sind – flach oder mit wenigen grossen Treffern.
Kostenrechnung: Was kostet ein Bonus wirklich?
Erwarteter Verlust eines 20-Franken-Bonus
Ein Bonus von CHF 20.– bei einer Umsatzbedingung von 35-fach erfordert einen Umsatz von CHF 700.–. Bei Spielautomaten mit einem RTP von 95 % liegt der erwartete Verlust bei 5 % des Umsatzes, also CHF 35.–. Das ist deutlich mehr als der Bonus-Wert von CHF 20.–. Der Spieler «gewinnt» durch den Bonus also nichts – er verliert im Schnitt 15 Franken mehr, als er ohne den Bonus verlieren würde.
Diese Rechnung gilt unter der Annahme, dass nur der Bonus umgesetzt wird, ohne weitere Einzahlungen. Wer zusätzlich eigenes Geld einsetzt, erhöht den Umsatz und damit den erwarteten Verlust entsprechend. Das ist die Mechanik, die der Marketingbegriff «Bonus» verschleiert: Er ist eine Vorauszahlung auf einen erwarteten Verlust, kein Geschenk gegen einen erwarteten Gewinn.
Zeitaufwand für das Umsetzen
Bei einem Slot mit durchschnittlich 5 Sekunden pro Spin und einem Einsatz von CHF 0.20 braucht es 3’500 Spins, um CHF 700.– umzusetzen. Bei 5 Sekunden pro Spin sind das rund 17’500 Sekunden, also knapp 5 Stunden kontinuierliches Spiel. Diese Zahl gibt eine Vorstellung davon, was «Bonus umsetzen» in Zeit bedeutet – nicht in Geld, sondern in Lebenszeit.
Die Rechnung geht von optimalen Bedingungen aus: keine Pausen, keine Spiele mit höherer Varianz, keine Unterbrechungen durch den Anbieter. Wer den Bonus in 30 Tagen umsetzen muss, hat täglich rund 10 Minuten Zeit, was bei einem Unterhaltungs-Slot knapp 100 Spins pro Tag bedeutet. Das ist machbar, aber nicht nebenbei.
Rechtslage und Konzessionierung
Das Geldspielgesetz und die ESBK
Das Geldspielgesetz (BGS) ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft und regelt das Glücksspiel in der Schweiz umfassend. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) überwacht die Online-Spielbanken und die landbasierten Casinos, während die Gespa (ehemals Comlot) für Lotterien und Sportwetten zuständig ist. Die Zahl der ESBK-Konzessionen ist bewusst begrenzt: Wer in der Schweiz ein Online-Casino betreiben will, braucht eine Konzession als Verlängerung einer landbasierten Spielbank.

Diese Struktur bedeutet, dass es keinen «freien Markt» für Online-Casinos in der Schweiz gibt. Jede der zehn ESBK-konzessionierten Seiten gehört wirtschaftlich zu einem landbasierten Casino – Jackpots.ch zum Grand Casino Baden, Mycasino.ch zum Grand Casino Luzern, und so weiter. Neue Anbieter können nur durch eine neue Konzessionierung in den Markt eintreten, was selten vorkommt.
Werbung und ihre Grenzen
Art. 74 BGS setzt der Werbung enge Grenzen: Sie darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, sie darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten, und sie darf nicht für nicht konzessionierte Spiele werben. Die ESBK geht gegen Verstösse vor – die Sperrliste unter Art. 86 BGS ermöglicht die DNS-Blockierung nicht konzessionierter Seiten.
In der Praxis bedeutet das: Eine ausländische Seite, die mit «20 Franken Bonus ohne Einzahlung» wirbt und Spieler aus der Schweiz anspricht, verstösst gegen das BGS, unabhängig davon, ob die Seite in ihrem Heimatland legal ist. Der Spieler wird zwar in der Regel nicht strafrechtlich verfolgt, aber er spielt auf eigenes Risiko, ohne den Schutz des Schweizer Rechts – und ohne die Möglichkeit, sich bei Streitigkeiten an eine Schweizer Behörde zu wenden.
Steuern auf Gewinne
Gewinne aus Schweizer Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000 (indexiert, etwa CHF 1.07 Mio. für 2026) steuerfrei. Über dieser Schwelle fällt eine Verrechnungssteuer von 35 % auf den Mehrbetrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Für die meisten Spieler ist diese Grenze irrelevant – sie kommt erst bei sehr grossen Jackpot-Gewinnen ins Spiel.
Gewinne aus nicht konzessionierten oder ausländischen Online-Casinos sind hingegen ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Die Eidgenössische Steuerverwaltung behandelt sie als Einkommen, und der Spieler muss sie in der Steuererklärung deklarieren. Das ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt: Wer mit einem ausländischen No-Deposit-Bonus spielt und gewinnt, muss diesen Gewinn versteuern, ohne den Schutz des Schweizer Rechts zu geniessen.
Spielerschutz und verantwortungsvolles Spielen
Spielsperre und ihre Reichweite
Eine Spielsperre in der Schweiz gilt nicht nur für ein einzel Casino, sondern übergreifend: Sie umfasst alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein. Wer sich bei Jackpots.ch sperren lässt, kann also auch bei Mycasino.ch, Pasino.ch und allen anderen ESBK-lizenzierten Seiten nicht mehr spielen – weder online noch in der landbasierten Spielbank.
Die Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund, der zur Sperre geführt hat, nicht mehr besteht. Wer sich wegen Spielsucht selbst sperrt, kann sich also nicht ohne Weiteres nach einer Woche wieder freischalten. Das Sozialkonzept, das jedes konzessionierte Casino betreibt, ist nicht nur ein Marketingversprechen – es ist gesetzliche Pflicht.
Einzahlungslimits und Selbsttests
Die Schweizer Online-Casinos bieten eine Reihe von Werkzeugen, die der Spieler selbst aktivieren kann: Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit und Selbsttests zur Einschätzung des eigenen Spielverhaltens. Bei Jackpots.ch kann der Spieler ein wöchentliches Einzahlungslimit von beispielsweise CHF 50.– festlegen – was bei den meisten Budgets eine harte Bremse darstellt.
Spielpausen sind möglich zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Diese Flexibilität erlaubt es dem Spieler, gezielt Pausen einzulegen, ohne sich für Monate sperren zu müssen. Wer merkt, dass er die Kontrolle verliert, hat damit einen klaren Pfad zu einem kühleren Kopf.
Nachweis der finanziellen Verhältnisse
Für Spieler, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, können die Casinos einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse verlangen. Ohne Unterlagen oder bei unzureichenden Verhältnissen wird die Person gesperrt. Das ist nicht nur Formsache – es bedeutet, dass die Seite sich weigern kann, mit dem Spieler weiter Geschäfte zu machen, wenn die Bonität nicht stimmt. Für den Spieler ist das eine harte, aber notwendige Bremse.
Die einzelnen Anbieter im Profil
Jackpots.ch
Jackpots.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und seit Juli 2019 online. Die Seite wirbt mit über 2’500 Spielen und einem Willkommenspaket von bis zu CHF 2’200.– plus 200 Freespins auf vier Einzahlungen. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–, die Auszahlung erfolgt ausschliesslich auf Schweizer Bank- oder Postkonten.
Das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert, was im Live-Bereich State of the Art bedeutet. Die Umsatzbedingung ist mit 30-fach an Spielautomaten und 300-fach an Tischspielen eher am oberen Rand des Marken – wer den Bonus schnell freispielen will, muss sich auf Slots konzentrieren.
Wer mit 20 Franken einzahlt, erhält den 100-%-Bonus bis CHF 700.– anteilig, also CHF 20.– Bonus. Die 200 Freespins werden erst ab CHF 100.– Einzahlung vergeben – ein klarer Hinweis, dass Jackpots.ch Spieler mit grösserem Budget anspricht. Für Spieler mit 20 Franken bleibt der Bonus schmaler als anderswo.
Mycasino.ch
Mycasino.ch gehört zum Grand Casino Luzern und ist seit August 2019 online. Die Seite wirbt mit über 3’000 Spielen, einem 100-%-Willkommensbonus bis CHF 300.– und 200 Freespins. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–, die Aktivierung muss innert sieben Tagen erfolgen.
Die Umsatzbedingung ist 35-fach innert 30 Tagen – etwas schärfer als bei Jackpots.ch, aber im Rahmen. Die Freespins sind ohne Umsatzbedingung, was sie vom Bonus-Geld abhebt. An Spielen liefert das Live-Casino unter anderem Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming.
Für 20 Franken Einzahlung erhält der Spieler 20 Franken Bonus und 200 Freespins à CHF 0.10 – das ist im Vergleich zu Jackpots.ch das deutlich bessere Angebot für kleine Budgets. Mycasino.ch ist die Seite, die der «20-Franken»-Frage am nächsten kommt, ohne einen No-Deposit-Bonus zu bieten.
Pasino.ch
Pasino.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin und seit November 2020 online. Die Seite akzeptiert eine breite Palette von Zahlungsmethoden und wirbt mit einer Mindesteinzahlung von CHF 10.– und einer Mindestauszahlung von CHF 0.01 – letzteres ist nahezu einzigartig und ermöglicht auch die Auszahlung kleinster Restbeträge.
Für die Bonus-Frage ist Pasino.ch weniger relevant: Die Seite konzentriert sich auf das Casino-Erlebnis, weniger auf Bonus-Aktionen. Wer eine breite Zahlungsmethoden-Auswahl sucht, ist hier richtig; wer einen klar strukturierten Willkommensbonus sucht, findet ihn bei Mycasino.ch oder Jackpots.ch besser aufgehoben.
Starvegas.ch
Starvegas.ch gehört zum Casino Interlaken und ist seit Februar 2020 online. Die Seite akzeptiert Visa/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und Paysafecard – eine breite Auswahl, die auch Aircash Abon einschliesst, was nicht alle Anbieter im Programm haben.
Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–. Für 20 Franken Einzahlung gilt dasselbe wie bei den anderen Anbietern: Der Willkommensbonus skaliert mit der Einzahlung, Freespins und Sonderaktionen sind oft an höhere Mindesteinzahlungen gebunden.
Swisscasinos.ch
Swisscasinos.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Pfäffikon und seit September 2019 online. Die Seite akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, Paysafecard und Banküberweisung.
Das Angebot richtet sich eher an Spieler, die das Casino-Erlebnis aus Pfäffikon online suchen, weniger an Bonus-Jäger. Diners Club und Discover sind seltene Optionen, die Reisende und internationale Karten-Inhaber ansprechen.
Casino777.ch
Casino777.ch gehört zum Casino Davos und ist seit September 2019 online. Die Seite akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung, ohne Einzahlungsgebühren.
Der Markenname «777» weckt Assoziationen zum klassischen Casino-Erlebnis; die Seite ist entsprechend positioniert. Für Spieler, die eine schlanke Zahlungsmethoden-Auswahl ohne versteckte Gebühren suchen, ist Casino777.ch eine solide Wahl.
7melons
7melons gehört zum Grand Casino Bern und ist seit September 2020 online. Die Seite akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard mit Mindesteinzahlung CHF 10.–. Das PostFinance-Maximum liegt bei CHF 100’000.– – ein Hinweis darauf, dass die Seite auch High Roller bedient, ohne die kleinen Budgets auszuschliessen.
Casineo.ch
Casineo.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Locarno und erst seit dem 17. März 2026 online. Die Seite akzeptiert TWINT, Kreditkarten und PostFinance mit Mindesteinzahlung CHF 10.–. Als jüngster Anbieter im Feld fehlt noch die längere Marktpräsenz – was nicht heisst, dass die Seite schlechter ist, sondern dass die Erfahrungswerte kürzer sind.
Swiss4win.ch
Swiss4win.ch gehört zum Casino Lugano und ist seit März 2021 online. Die Seite wirbt aktiv mit TWINT-Einzahlungen ab CHF 10.– ohne Zusatzgebühren und mit Sofort-Gutschrift – ein klarer Vorteil für Spieler, die TWINT ohne Umwege nutzen wollen.
Admiral.ch
Admiral.ch gehört zum Casino Mendrisio und ist seit Juli 2025 online. Die Seite akzeptiert Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT. Als zweitjüngster Anbieter im Feld positioniert sich Admiral.ch mit einer soliden Auswahl an Zahlungsmethoden, aber ohne offensichtliche Spezialisierung auf Bonus-Aktionen.
Freispielmodus und Demo-Optionen
Kostenlos spielen ohne Risiko
Wer «20 Franken gratis ohne Einzahlung» sucht, ist im Demo-Modus besser aufgehoben als bei einem Bonus. Die meisten Schweizer Online-Casinos bieten Demo-Versionen ihrer Spielautomaten an, oft ohne Registrierung. Das bedeutet: Spieler können Slots testen, ohne Geld einzusetzen, ohne ein Konto zu eröffnen, ohne ein Verlustrisiko.
Der Haken: Echte Gewinne sind im Demo-Modus nicht möglich. Das ist genau der Punkt, den das Marketing gerne verschleiert: «Gratis spielen» heisst nicht «gratis gewinnen». Wer echtes Geld gewinnen will, muss eine Einzahlung leisten – und kommt damit unweigerlich zur Bonus-Frage zurück.
Übungsmodus für neue Spieler
Der Demo-Modus ist auch für neue Spieler sinnvoll, die ein Spiel kennenlernen wollen, bevor sie echtes Geld einsetzen. Bei komplexen Slots mit Bonus-Features ist es ratsam, zunächst einige Runden ohne Risiko zu spielen. Die Schweizer Anbieter ermöglichen das in der Regel direkt auf der Spielseite, ohne Download einer separaten App.
Prämische und Boni für Bestandskunden
Aktionen jenseits des Willkommensbonus
Die meisten Schweizer Online-Casinos beschränken ihre Aktionen nicht auf den Willkommensbonus. Es gibt Reload-Boni, Cashback-Aktionen, Turniere und Treueprogramme. Die genauen Bedingungen variieren und sind auf den Aktionsseiten der jeweiligen Anbieter dokumentiert.
Für Spieler, die regelmässig spielen, sind diese Aktionen oft relevanter als der einmalige Willkommensbonus. Wer einmal eine Einzahlung geleistet hat und regelmässig zurückkehrt, profitiert von laufenden Aktionen, die pro Einzahlung kleiner sind als der Willkommensbonus, aber in der Summe erheblich sein können.
Belohnungen und Treuepunkte
Treueprogramme sind im ESBK-Bereich weniger aggressiv als auf ausländischen Seiten. Das liegt an der Regulierung der Werbung: Ein zu offensives Treueprogramm, das Spieler zum Weiterspielen animiert, könnte gegen Art. 74 BGS verstossen. Die Schweizer Anbieter bleiben daher eher zurückhaltend und setzen auf klassische Belohnungen ohne VIP-Sonderbehandlung.
Wer 20 Franken einzahlen will
Für Spieler mit kleinem Budget
Spieler mit 20 Franken Budget sind bei Mycasino.ch am besten aufgehoben: Der 100-%-Bonus bis CHF 300.– bringt für 20 Franken Bonus, dazu 200 Freespins, die nicht umsatzpflichtig sind. Die Mindesteinzahlung von CHF 10.– macht die Seite auch für Spieler zugänglich, die mit weniger als 20 Franken starten.
Die Kehrseite: 200 Freespins sind 72 Stunden gültig – wer am Donnerstag einzahlt, muss bis Samstag spielen. Und die 35-fache Umsatzbedingung auf den Bonus bedeutet, dass der Spieler CHF 700.– umsetzen muss, bevor er auszahlen kann.
Für Spieler mit mittlerem Budget
Spieler mit 100 bis 300 Franken Budget finden bei Jackpots.ch das bessere Angebot: Der 100-%-Bonus bis CHF 700.– auf die erste Einzahlung plus 200 Freespins auf vier Einzahlungen skaliert mit der Einzahlung. Wer 100 Franken einzahlt, erhält 100 Franken Bonus und kommt in den Genuss der Freespins.
Für Spieler, die ausländische Angebote prüfen
Wer ausländische Angebote mit «20 Franken Bonus ohne Einzahlung» in Betracht zieht, sollte sich der Konsequenzen bewusst sein: kein Schweizer Spielerschutz, keine Schweizer Aufsicht, keine Möglichkeit, sich an die ESBK zu wenden, und steuerpflichtige Gewinne ab dem ersten Franken. Die Sperrliste unter Art. 86 BGS macht diese Seiten zudem oft unerreichbar – wer eine ausländische Seite über einen VPN erreicht, spielt aktiv gegen das Schweizer Recht.
Was Spieler von einem Bonus mitnehmen
Die Mechanik verstehen
Ein Bonus ist keine Spende, sondern ein Marketinginstrument. Die Seite gibt Geld aus, weil sie erwartet, mehr zu verdienen. Wer einen Bonus annimmt, sollte die Umsatzbedingung kennen, das Zeitfenster kennen, die Spielgewichtung kennen und die maximale Auszahlung kennen. Wer diese Punkte nicht kennt, spielt blind.
Die eigenen Grenzen kennen
Bevor ein Spieler einen Bonus annimmt, sollte er sich fragen, ob er das Budget hat, die Umsatzbedingung zu erfüllen, ohne weiteres Geld einzuzahlen. Wer nicht vorhat, die geforderten CHF 700.– (bei Mycasino.ch) oder CHF 600.– (bei Jackpots.ch) umzusetzen, sollte den Bonus ablehnen und ohne spielen.
Die Schweizer Spielbanken-Landschaft als Ganzes sehen
Die zehn ESBK-konzessionierten Seiten sind keine Konkurrenten im klassischen Sinn – sie sind alle Teile eines regulierten Marken, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Jackpots.ch bedient Spieler aus Baden, Mycasino.ch aus Luzern, Pasino.ch aus Meyrin – jede Seite hat ihren regionalen Charakter, aber das Angebot ähnelt sich. Die Unterschiede liegen in der Zahlungsmethoden-Auswahl, in den Bonus-Bedingungen und im Spielkatalog.
Fazit: Die ehrliche Bilanz
Ein «20-Franken-Bonus ohne Einzahlung» in der Schweiz ist im engen Sinne nicht erhältlich. Was erhältlich ist, ist ein Einzahlungsbonus ab CHF 10.–, gestaffelt über mehrere Einzahlungen, mit Umsatzbedingungen, die den Spieler 30- bis 35-fach zum Umsetzen zwingen. Die Spielauswahl ist solide, der Spielerschutz ist umfassend, die Aufsicht funktioniert.
Wer mit 20 Franken spielen will, findet bei Mycasino.ch das beste Einstiegsangebot, mit Bonus plus Freespins ohne Umsatzbedingung. Wer mit grösserem Budget spielt, findet bei Jackpots.ch den höheren Bonus und die längere Kundenbindung. Wer ausländische No-Deposit-Angebote sucht, sollte sich der Konsequenzen bewusst sein: kein Schutz, keine Aufsicht, Steuerpflicht.
Die Wahl zwischen den zehn Anbietern ist weniger eine Frage des besten Bonus als eine Frage des passenden regionalen Charakters, der bevorzugten Zahlungsmethoden und der Bereitschaft, sich an die Umsatzbedingungen zu halten. Wer das Spiel als Unterhaltung mit echtem Geld sieht, ist in der Schweiz gut aufgehoben. Wer den Bonus als schnelles Geld versteht, sollte die Rechnung noch einmal nachlesen.
Häufige Fragen zum 20-Franken-Bonus in der Schweiz
Ist die Mindesteinzahlung im Casino 20 Franken?
Nein. Bei den meisten ESBK-konzessionierten Online-Casinos liegt die Mindesteinzahlung bei CHF 10.–, nicht bei CHF 20.–. Der Betrag von 20 Franken ist eher eine psychologische Schwelle, die der Begriff «20-Franken-Bonus» setzt. Wer mit kleinerem Budget spielen will, findet fast überall einen Einstieg ab CHF 10.–.
Kann man im Casino 20 Franken einzahlen?
Ja, alle zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos akzeptieren Einzahlungen ab CHF 10.– und damit selbstverständlich auch 20 Franken. Bei höheren Beträgen bis zu mehreren Tausend Franken pro Transaktion gibt es je nach Zahlungsmethode unterschiedliche Maximalgrenzen. PostFinance etwa erlaubt bei 7melons Einzahlungen bis CHF 100’000.– pro Transaktion.
Muss man im Casino mindestens 20 Franken einzahlen?
Nein, die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten Schweizer Online-Casinos bei CHF 10.–. Wer den Bonus «für 20 Franken» sucht, zahlt zwar oft 20 Franken ein, aber das ist nicht die Untergrenze. Wer weniger einzahlen will, kann das tun, erhält aber entsprechend weniger Bonus-Geld – der Bonus skaliert in der Regel proportional zur Einzahlung.
Ist «20 franken bonus ohne einzahlung casino schweiz» in der Schweiz legal?
Die Werbung für nicht konzessionierte Angebote ist in der Schweiz nach Art. 74 BGS verboten. Ausländische Seiten, die mit «20 Franken Bonus ohne Einzahlung» werben und Schweizer Spieler ansprechen, sind in der Regel nicht ESBK-konzessioniert und werden über die Sperrliste nach Art. 86 BGS blockiert. Auf einer konzessionierten Schweizer Seite gibt es keinen klassischen No-Deposit-Bonus; der Bonus ist an eine Mindesteinzahlung gebunden.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Die ESBK führt eine öffentliche Liste der konzessionierten Online-Casinos. Ein lizenziertes Schweizer Online-Casino ist immer die Online-Verlängerung einer landbasierten Spielbank – Jackpots.ch zum Grand Casino Baden, Mycasino.ch zum Grand Casino Luzern, und so weiter. Wer eine Seite findet, die nicht in dieser Liste steht, aber Schweizer Spieler anspricht, sollte davon Abstand nehmen. Die ESBK-Liste ist auf der Website der Kommission öffentlich zugänglich und wird regelmässig aktualisiert.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre in der Schweiz gilt übergreifend für alle konzessionierten Spielbanken, landbasiert wie online, in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Sie kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Sperrgrund entfällt. Die Spielerin oder der Spieler beantragt die Sperre direkt beim Casino – bei Mycasino.ch ist dafür eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweises nötig, etwa Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis.
Geschrieben von der Redaktion „Casino Krypto Zone”.
