Beste Craps Online Casinos Schweiz 2026: zehn Lizenzen, ein Markt
Stand: 30 September 2026 — abgeglichen mit der ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

Craps ist in der Schweiz kein Spiel, das man irgendwo im Internet spielen kann. Es ist ein Spiel, das nur dort erlaubt ist, wo der Bund es erlaubt: bei den zehn Online-Spielbanken, die eine Konzessionsverlängerung der Eidgenössischen Spielbankenkommission halten. Hinter jeder einzelnen steht ein Schweizer Landcasino. Hinter jeder einzelnen steht ein Sozialkonzept, eine Spielsperre, die in Liechtenstein und der Schweiz gilt, und ein Pflicht zur vollen Identitätsprüfung. Wer Craps in der Schweiz spielen will, kommt an dieser Liste nicht vorbei, und der Rest des Internets ist für ihn gesperrt.
Der Blickwinkel dieser Übersicht ist die Konsequenz: Was folgt aus einer Regel, wann zeigt sie sich, und wer bezahlt sie am Ende? Die folgenden zehn Lizenznehmer bieten Craps in der Schweiz unter den Bedingungen an, die für einen Spieler relevant sind: Konzession, Zahlungswegen und Boni. Die Übersicht erklärt, was eine Spielsperre in der Praxis auslöst, warum anonymes Spielen auf keiner Schweizer Plattform funktioniert und weshalb ausländische Marken für einen Schweizer Spieler keine Alternative sind.
Inhaltsverzeichnis
- Rechtslage in der Schweiz: warum nur zehn Marken übrig bleiben
- Spielerschutz und Spielsperre: was es kostet, hier zu spielen
- Anonymität und Kryptowährungen: warum das hier nicht zusammenpasst
- Boni und Aktionen: was Marketingworte unter dem Strich kosten
- Spielauswahl und Anbieter: was hinter Craps steht
- Die zehn lizenzierten Online-Casinos im Vergleich
- Grundprinzip: wie Craps tatsächlich funktioniert
- Überblick: was die Suche tatsächlich beantwortet
- Häufige Fragen
Rechtslage in der Schweiz: warum nur zehn Marken übrig bleiben
Das Geldspielgesetz, in Kraft seit dem 1. Januar 2019, ordnet das Glücksspiel in der Schweiz neu. Es unterscheidet zwei Aufsichten: die ESBK beaufsichtigt die Spielbanken, also auch deren Online-Auftritte; Gespa beaufsichtigt Lotterien und Sportwetten. Eine eigene Online-Konzession gibt das Gesetz nicht her. Wer in der Schweiz online Spielbankenspiele anbieten will, muss eine bereits bestehende Konzession für ein landbasiertes Casino besitzen und diese auf den Online-Vertrieb ausdehnen lassen. Das hat zur Folge, dass die Zahl der Online-Anbieter durch die Zahl der Landcasinos gedeckelt ist, und diese Zahl liegt bei zehn.

Das ist der entscheidende Punkt für die Suche nach Craps. Craps fällt unter die Spielbankenspiele im Sinne des Gesetzes, nicht unter Lotterien oder Sportwetten. Damit kann es nur auf den zehn Plattformen angeboten werden, die eine ESBK-Verlängerung halten. Alle anderen Marken sind auf der Sperrliste des Bundes und werden über die Internetprovider blockiert. Für einen Spieler in der Schweiz bedeutet das: Eine Plattform ohne Schweizer Konzession ist nicht einfach «etwas anderes», sondern ein Verstoss gegen das Geldspielgesetz, der über die Netzsperre erzwungen wird.
Was die Aufsicht tatsächlich prüft, ist nicht die Spielauswahl allein. Sie prüft die wirtschaftliche Situation eines Spielers, der häufig oder mit hohen Einsätzen spielt. Eine Schweizer Spielbank muss in solchen Fällen einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern, und wenn dieser ausbleibt oder die Verhältnisse unzureichend sind, wird die Person gesperrt. Die Spielbank entscheidet das nicht im luftleeren Raum; sie ist durch das Sozialkonzept, das jede Lizenz mitbringt, dazu verpflichtet. Wer also glaubt, mit einem ausländischen Anbieter liessen sich die Schweizer Regeln umgehen, verlässt damit auch den Schutz dieser Regeln. Auf einem blockierten Anbieter spielt man ohne Spielsperre, ohne Einzahlungslimits, ohne Auszahlungsgarantie und ohne Beschwerdestelle.
Die Konsequenz der Rechtslage liegt also nicht in einem Verbot, das man wegdiskutieren könnte. Sie liegt in einer geschlossenen Liste. Die zehn Marken in diesem Vergleich sind genau diese Liste. Sie sind alphabetisch nicht nach Qualität sortiert und sie sind keine Empfehlung in dem Sinne, dass eine davon «die beste» wäre; sie sind die einzigen rechtlich zulässigen Optionen für Craps in der Schweiz.
Spielerschutz und Spielsperre: was es kostet, hier zu spielen
Das Geldspielgesetz verlangt von jeder konzessionierten Spielbank ein Sozialkonzept. Das Sozialkonzept ist nicht ein Werbeversprechen, sondern eine aufsichtsrechtliche Pflicht. Es verlangt unter anderem, dass Spielerinnen und Spieler, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse vorlegen müssen. Liegen diese Unterlagen nicht vor oder sind sie unzureichend, wird die Person gesperrt.

Eine Spielsperre, die bei einem der zehn Anbieter beantragt wird, gilt nicht nur dort. Sie gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein. Wer also bei Jackpots.ch eine Spielsperre setzen lässt, kann am selben Tag nicht mehr bei 7melons, mycasino oder einem anderen ESBK-lizenzierten Anbieter spielen, und auch nicht in einem Schweizer Landcasino an einem Craps-Tisch Platz nehmen.
Eine freiwillige Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und auch dann nur, wenn der Grund, der zur Sperre geführt hat, nicht mehr besteht. Was wie eine Frist klingt, ist faktisch eine Sperre mit Hürde: Wer sich selbst sperren lässt, kann nicht am nächsten Morgen zurück. Wer vom Anbieter gesperrt wird, weil ein Euftrag nicht ausreicht, hat denselben Mechanismus vor sich.
Dazu kommt die vollständige Identitätsprüfung. Jeder der zehn Anbieter verifiziert die Identität seiner Kundinnen und Kunden. Das ist keine KYC-Förmlichkeit, die man mit einem beliebigen Dokument umgehen könnte. Die Pflicht ist Teil der Konzession und wird von der ESBK kontrolliert. Anonymes Spiel ist auf keiner der zehn Plattformen möglich.
Die Konsequenz: Wer sich für eine Schweizer Plattform entscheidet, akzeptiert diese Kontrolle. Wer sie nicht akzeptieren will, hat zwei Wege. Er kann gar nicht spielen. Oder er spielt auf einer ausländischen Plattform und akzeptiert, dass die Sperrliste ihn dort früher oder später erreicht und dass, solange sie ihn nicht erreicht, weder die Spielsperre noch das Sozialkonzept noch die Auszahlungsgarantie der Schweizer Aufsicht gilt. Die ESBK formuliert das selbst so: Spieler werden nicht strafrechtlich verfolgt, sie spielen aber auf eigenes Risiko und ohne den Schutz der Schweizer Regeln.
Anonymität und Kryptowährungen: warum das hier nicht zusammenpasst
Eine natürliche Folge der Rechtslage ist, dass Crypto-Casinos für Schweizer Spielerinnen und Spieler praktisch ausfallen. Keiner der zehn ESBK-lizenzierten Anbieter führt Kryptowährungen als reguläre Zahlungsmethode, und die Aufsicht würde es auch nicht erlauben: Das Geldspielgesetz verlangt die vollständige Identitätsprüfung, und Kryptowährungen sind im Wortsinn pseudonyme Zahlungsmittel, keine anonymen. Selbst wer mit Bitcoin oder Ethereum einzahlt, hinterlässt in der Blockchain eine Spur, die für Aufsichtsbehörden nachvollziehbar ist.
Das heisst nicht, dass Crypto-Casinos im Ausland nicht existieren. Sie existieren. Sie heissen auf den Werbeplattformen anders als die Schweizer Plattformen, sie werben mit «anonymem Spiel» und «keiner KYC», und sie sind über VPN erreichbar. Sie sind aber alle auf der Sperrliste des Bundes. Was folgt: Der Zugang wird über die Provider gesperrt, der Zahlungsweg ist nicht garantiert, und wenn etwas schief geht, hat der Spieler keine Schweizer Beschwerdestelle.
Die Konsequenz, die ein Leser aus dieser Überlegung ziehen muss, ist einfach. Wer in der Schweiz Craps online spielen will, akzeptiert die Identitätsprüfung. Wer die Identitätsprüfung nicht akzeptiert, spielt entweder gar nicht oder spielt ungeschützt. Die mittlere Position — Crypto in der Schweiz — gibt das Geldspielgesetz nicht her.
Boni und Aktionen: was Marketingworte unter dem Strich kosten
Die Suche nach Casinoboni, die speziell für Craps beworben werden, läuft auf den zehn Schweizer Plattformen ins Leere. Craps gehört nicht zu den Spielen, auf die in den Aktionsbedingungen verwiesen wird, und die Anbieter formulieren ihre Boni in der Regel für Slots und das Live-Casino-Sortiment. Was übrig bleibt, sind die Standardboni: Willkommenspakete, Einzahlungsboni, gelegentlich Cash-Boni.
Was das Marketing verschweigt, sind die Umsatzbedingungen. Eine Verdoppelung des ersten Einsatzes klingt nach Geschenk, ist aber an einen Multiplikator gebunden, der durchgespielt werden muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Das gilt für die meisten Casinoboni auf diesem Markt, und es gilt erst recht für Craps, wo Spielrunden am Tisch in der Regel einen geringeren Beitrag zum Umsatz leisten als Spielrunden am Slot.
Was das in der Praxis heisst, lässt sich an einer Rechnung zeigen. Wer ein Bonusangebot in Höhe von CHF 200 mit einem 35-fachen Umsatz annimmt, muss insgesamt CHF 7,000 an Einsätzen leisten, bevor eine Auszahlung möglich wird. Bei einer Spielrunde Craps mit einem durchschnittlichen Einsatz von CHF 5 sind das 1,400 Spielrunden, was bei einem typischen Spieltempo von rund zehn Sekunden pro Runde etwa vier Stunden reines Spielzeit am Tisch bedeutet. Das ist kein unmöglicher Aufwand, aber es ist auch kein Geschenk: Es ist ein Mietpreis für das Bonusgeld, und der Mietpreis fällt unabhängig davon an, ob am Ende ein Gewinn steht.
Die Rechnung bewegt sich in einer Bandbreite, weil der tatsächliche Beitrag von Craps zum Umsatz vom Anbieter und vom konkreten Bonus abhängt. Wer einen Anbieter mit dem niedrigeren Multiplikator wählt, hat einen niedrigeren Berg vor sich. Wer einen Anbieter mit dem höheren Multiplikator und einem gedeckelten Craps-Beitrag wählt, hat einen deutlich höheren Berg, der mit einer kleineren Anzahl Craps-Runden erklommen werden muss.
Was die Werbung auch nicht verspricht, ist eine faire Auszahlung im statistischen Sinn. Craps ist ein Würfelspiel mit einem Hausvorteil, und kein Bonus kann diesen Hausvorteil aufheben. Er verschiebt nur die Frage, wann das eigene Geld wieder verfügbar wird. Der Hausvorteil der Pass-Wette liegt bei rund 1,41 Prozent, der Don’t-Pass-Wette bei rund 1,36 Prozent, und es gibt Wetten am Rand des Tisches, deren Hausvorteil bei weit über 16 Prozent liegt. Wer auf die Any-Seven-Wette setzt, spielt mit einem Vorteil des Hauses von über einem Sechstel jedes Einsatzes. Kein Bonus der Welt kann das auffangen.
Spielauswahl und Anbieter: was hinter Craps steht
Craps ist im Online-Format ein Sonderfall. Der Live-Craps-Tisch braucht Personal, einen physischen Spieltisch, Kameras, und ein Stab an Händlern, die das Spiel tatsächlich leiten. Die meisten Anbieter, die Craps im Sortiment führen, tun das mit einem oder zwei Tischen in einem Live-Stream-Format, nicht mit dutzenden Varianten. Die Plattformen, die Slots und Spielautomaten anbieten, können mit einer kleinen Bibliothek von Craps-Spielen dastehen, ohne dass das ein Defekt wäre. Craps ist nicht Roulette, nicht Blackjack, nicht Poker. Es ist ein Würfelspiel, das in der Schweiz nur über die zehn ESBK-lizenzierten Anbieter erreichbar ist, und jeder von ihnen entscheidet selbst, ob er einen Tisch anbietet.
Was die zehn Anbieter im Übrigen gemeinsam haben, ist die Verbindung zu einem Landcasino. Das ist im Geldspielgesetz so vorgesehen und in der Konzession verankert. Jeder Online-Anbieter ist die digitale Verlängerung eines Casinos, das irgendwo in der Schweiz steht. Diese Verbindung ist nicht symbolisch; sie bedeutet, dass die gleichen Personen, die am Empfang eines Landcasinos Craps spielen könnten, auf der Online-Plattform dieselben Schutzregeln vorfinden.
Die Spielauswahl selbst, jenseits von Craps, variiert von Anbieter zu Anbieter, und sie folgt im Wesentlichen den üblichen Verdächtigen eines Online-Casinos: Spielautomaten, Roulette, Blackjack, Live-Dealer-Spiele. Was die Plattformen voneinander unterscheidet, ist weniger das Craps-Angebot als die Palette drumherum, und die ist kein Kriterium, das die Suche nach Craps beantwortet.
Die zehn lizenzierten Online-Casinos im Vergleich
Die folgende Übersicht zeigt die zehn ESBK-lizenzierten Anbieter, die in der Schweiz Craps anbieten dürfen. Die Reihenfolge folgt der Konzessionsliste der ESBK und ist keine Rangordnung.
| Betreiber | Landcasino dahinter | Online seit | Craps-Angebot |
|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | nicht ausgewiesen |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | nicht ausgewiesen |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | nicht ausgewiesen |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | nicht ausgewiesen |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | nicht ausgewiesen |
| Swiss4Win | Casino Lugano | 01.03.2021 | nicht ausgewiesen |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | nicht ausgewiesen |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | nicht ausgewiesen |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | nicht ausgewiesen |
| Swisscasinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | nicht ausgewiesen |
Die Spalte «Craps-Angebot» steht ohne konkrete Auskunft, weil keine der zehn Plattformen ein öffentlich ausgewiesenes Craps-Sortiment führt. Die Lizenz erlaubt das Spiel, sie verlangt es nicht. Was bleibt, ist die Bandbreite zwischen «Tisch verfügbar» und «Craps nicht im Sortiment», und diese Bandbreite kann nur der Anbieter selbst ausräumen. Wer vor der Anmeldung sicher sein will, dass ein Craps-Tisch wartet, fragt den Anbieter direkt.
Was die Spalte «Online seit» zeigt, ist eine andere Sache: Wer die Konzession früh bekommen hat, hat länger Erfahrung mit dem Online-Vertrieb. Wer die Lizenz erst kürzlich erhalten hat, ist neu in dieser Form, aber nicht neu im Casino-Geschäft — die dahinterstehenden Landcasinos gibt es seit Jahrzehnten.
Jackpots.ch — die älteste Online-Konzession der Schweiz
Hinter Jackpots.ch steht das Grand Casino Baden, eines der grossen Schweizer Landcasinos. Die Online-Plattform ist seit dem 5. Juli 2019 auf dem Markt, also seit dem Tag, an dem das Geldspielgesetz in Kraft trat. Jackpots.ch akzeptiert für Einzahlungen unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard.
Die besondere Stärke dieses Anbieters liegt in der Fristheit. Wer sich hier sperren lässt, weiss, dass die Sperre in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein gilt, und dasselbe gilt für die Spielregeln, die hinter dieser Sperre stehen. Wer hier spielt, spielt auf der ersten Online-Plattform, die das Schweizer Recht auf diesem Niveau umgesetzt hat. Wer eine lange Historie als Argument wertet, kommt hier nicht vorbei.
7melons — Online-Ableger des Grand Casino Bern
Das Grand Casino Bern steht hinter 7melons, das seit dem 15. September 2020 online ist. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, mit einem Mindestbetrag von CHF 10 und einem PostFinance-Höchstbetrag von CHF 100’000.
Was die Plattform gegenüber den älteren Konzessionären auszeichnet, ist nicht das Sortiment, sondern das Zahlungsportfolio: Die Aufnahme von PostFinance mit einem Höchstbetrag, der deutlich über dem Üblichen liegt, positioniert 7melons für Spielerinnen und Spieler, die mit höheren Beträgen einzahlen wollen. Das ist kein Vorteil gegenüber dem Hausvorteil, aber es ist ein praktischer Vorteil, wenn es um Einzahlungswege geht.
Casino777.ch — Casino Davos seit 2019 online
Das Casino Davos betreibt seit dem 9. September 2019 die Online-Plattform Casino777.ch. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und Casino777.ch erhebt keine Einzahlungsgebühren.
Die bemerkenswerte Position dieses Anbieters liegt in der Gebührenfreiheit. Wer hier einzahlt, zahlt den eingezahlten Betrag ohne Abzug an die Zahlungsabwicklung. Das ist bei den meisten Anbietern der Fall, aber nicht bei allen, und die ausdrückliche Zusage, dass keine Einzahlungsgebühren erhoben werden, hebt diesen Anbieter aus dem Schweigen der anderen hervor.
Admiral.ch — der neue Anbieter aus Mendrisio
Das Casino Mendrisio ist seit dem 16. Juli 2025 online, und Admiral.ch ist damit der jüngste Anbieter auf der Liste. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint.
Was diesen Anbieter auszeichnet, ist seine Neuheit. Wer einen Anbieter sucht, der seine Plattform in den letzten Monaten neu aufgebaut hat, kommt an Admiral.ch nicht vorbei. Die Zahlungsmethoden sind breit, aber nicht breiter als bei den etablierten Anbietern. Die Lizenz steht, und die Sozialkonzepte greifen vom ersten Tag an.
StarVegas — Casino Interlaken seit 2020
Das Casino Interlaken betreibt seit dem 24. Februar 2020 die Plattform StarVegas.ch. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard, mit einem Mindestbetrag von CHF 10.
Die Bandbreite der Zahlungsmethoden ist hier das, was auffällt. Aircash Abon ist nicht überall verfügbar, und die Kombination aus klassischen Karten, TWINT und Prepaid-Optionen gibt dem Anbieter eine Breite, die nicht alle Konkurrenten mit derselben Auswahl anbieten. Wer eine spezielle Zahlungsmethode sucht, die anderswo nicht verfügbar ist, sollte hier nachfragen.
Swiss4Win — Casino Lugano und der Mindestbetrag
Das Casino Lugano steht hinter Swiss4win.ch, das seit dem 1. März 2021 online ist. Der Anbieter wirbt ausdrücklich damit, dass TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10 ohne Zusatzgebühren möglich sind, und die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist.
Was hier hervorsticht, ist nicht der Mindestbetrag, sondern die explizite Werbung mit TWINT und die Zusage der Sofort-Gutschrift. Wer mit TWINT einzahlen will und nicht warten will, bis die Gutschrift verbucht ist, findet hier eine klare Zusage. Andere Anbieter bieten TWINT ebenfalls an, aber nicht alle formulieren es so deutlich.
Casineo.ch — Casino Locarno, ganz frisch
Das Casino Locarno betreibt Casineo.ch seit dem 17. März 2026. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Kreditkarten und PostFinance, mit einem Mindestbetrag von CHF 10 für alle Methoden.
Was diesen Anbieter auszeichnet, ist seine Frische. Wer im März 2026 ein Konto eröffnet hat, ist eine der ersten Personen, die das überhaupt können. Die Lizenz steht seit Kurzem, die Plattform ist neu, und die Auswahl der Zahlungsmethoden ist auf das Notwendige konzentriert. Ein klarer Pluspunkt für Spieler, die einen Anbieter suchen, der sich ohne Altlasten im Markt positioniert.
Mycasino.ch — Grand Casino Luzern seit 2019
Das Grand Casino Luzern steht hinter Mycasino.ch, das seit dem 22. August 2019 online ist. Der Anbieter formuliert eine eigene Auszahlungsregel: Der Mindestbetrag für eine Auszahlung beträgt CHF 10; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden.
Die Besonderheit liegt hier in der Auszahlungsregelung. Wer weniger als CHF 10 auf dem Konto hat, kann das gesamte Guthaben auszahlen lassen — eine Regelung, die anderswo oft anders formuliert ist. Dieser Ansatz ist kundenorientiert und vereinfacht die Kontoverwaltung spürbar.
Pasino.ch — Casino Meyrin mit dem breiten Portfolio
Das Casino Meyrin betreibt Pasino.ch seit dem 16. November 2020. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01.
Die Besonderheit dieses Anbieters liegt in der Mindestauszahlung von einem Cent. Wer einen kleinen Gewinn auszahlen will, der unter CHF 10 liegt, kann das hier ohne Verlust des Betrags tun. Diese Regelung ist am Markt nicht selbstverständlich, und sie bietet eine Flexibilität, die man bei vielen anderen Anbietern vergeblich sucht.
Swisscasinos — Casino Pfäffikon, das Original
Das Casino Pfäffikon, das unter dem Namen «Swiss Casinos» auftritt, betreibt die Online-Plattform Swisscasinos.ch seit dem 2. September 2019. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung.
Was diesen Anbieter auszeichnet, ist die Aufnahme von Diners Club und Discover. Wer mit einer dieser Karten einzahlen will, hat sonst auf dem Schweizer Markt nur wenige Optionen. Die breite Kartenabdeckung macht diesen Anbieter zur ersten Wahl für Karteninhaber, die nicht auf Visa oder Mastercard beschränkt sind.
Grundprinzip: wie Craps tatsächlich funktioniert
Craps wird mit zwei Würfeln gespielt. Der «Shooter» würfelt, und die Spielerinnen und Spieler am Tisch wetten auf das Ergebnis des Wurfs. Fällt beim ersten Wurf die Augensumme 7 oder 11, hat der Shooter sofort gewonnen — das wird «Natural» genannt. Fällt 2, 3 oder 12, hat der Shooter sofort verloren — «Crap». Fällt eine der Zahlen 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, wird diese Zahl zum «Point». Der Shooter würfelt so lange weiter, bis entweder der Point nochmals fällt (Shooter gewinnt) oder eine 7 fällt, bevor der Point fällt (Shooter verliert).
Die häufigste Einzelzahl ist die 7. Bei zwei Würfeln gibt es sechs Kombinationen, die zu einer 7 führen — 1+6, 2+5, 3+4, 4+3, 5+2, 6+1 — von 36 möglichen Kombinationen. Das entspricht einer Wahrscheinlichkeit von rund 16,67 Prozent. Am seltensten sind 2 und 12 mit je einer Kombination von 36, also etwa 2,78 Prozent.
Die einfachste Wette ist die «Pass Line». Sie zahlt 1 zu 1 aus und hat einen Hausvorteil von rund 1,41 Prozent. Die Gegenseite ist die «Don’t Pass Bar 12»-Wette mit einem Hausvorteil von rund 1,36 bis 1,40 Prozent (die deutschsprachige und die englischsprachige Quelle führen leicht unterschiedliche Werte auf). Wer den Hausvorteil minimieren will, bleibt bei diesen beiden Wetten oder bei den «Odds»-Wetten, die nach einem gesetzten Point erlaubt sind und einen Hausvorteil von null Prozent haben.
Die «Odds»-Wette zahlt unterschiedlich aus, je nachdem, auf welchen Point sie gesetzt wird. Auf 4 oder 10 zahlt sie 2 zu 1, auf 5 oder 9 zahlt sie 3 zu 2, auf 6 oder 8 zahlt sie 6 zu 5. Sie hat keinen eigenen Hausvorteil — sie ist die faire Wette, die das Casino anbietet, um die ungleichen Point-Wahrscheinlichkeiten auszugleichen.
Die Wetten am Rand des Tisches sind eine andere Geschichte. Die «Place»-Wette auf 6 oder 8 zahlt 7 zu 6 aus und hat einen Hausvorteil von rund 1,52 Prozent. Auf 5 oder 9 liegt der Hausvorteil bei rund 4,00 Prozent. Die «Any-Seven»-Wette zahlt 4 zu 1, hat aber einen Hausvorteil von rund 16,67 Prozent — den höchsten unter den gängigen Craps-Wetten. Wer auf Any-Seven setzt, gibt rund ein Sechstel jedes Einsatzes an das Haus ab.
Craps ist also kein gleichförmiges Spiel. Es gibt faire Wetten, fast-faire Wetten und Wetten, die dem Haus einen deutlich höheren Anteil lassen als das Roulette-Rad. Wer die Suche nach «beste craps online casinos schweiz» mit der Annahme beginnt, Craps sei ein einheitliches Spiel mit einem einheitlichen Hausvorteil, liegt falsch.
Überblick: was die Suche tatsächlich beantwortet
Wer nach den besten Craps Online Casinos in der Schweiz sucht, sucht nicht nach einer Rangliste, sondern nach einer geschlossenen Liste. Die zehn ESBK-lizenzierten Anbieter sind diese Liste, und jede Suche, die darüber hinausgeht, endet auf einer blockierten Seite. Das ist die Konsequenz der Rechtslage, und sie ist nicht verhandelbar.
Was die Liste selbst beantwortet, ist die Frage nach dem Wo. Wo kann Craps in der Schweiz online gespielt werden? Bei Jackpots.ch, 7melons, Casino777.ch, Admiral.ch, StarVegas, Swiss4Win, Casineo.ch, Mycasino.ch, Pasino.ch und Swisscasinos. Hinter jedem dieser Namen steht ein Schweizer Landcasino, hinter jeder Konzession ein Sozialkonzept und eine Spielsperre, die in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein gilt.
Was die Liste nicht beantwortet, ist die Frage nach dem Wie. Welche dieser Plattformen einen Craps-Tisch anbietet und welche nicht, ist aus den öffentlich zugänglichen Informationen nicht abschliessend erkennbar. Wer vor der Anmeldung sicher sein will, dass Craps auf der gewählten Plattform verfügbar ist, fragt den Anbieter selbst.
Was die Liste ebenfalls nicht beantwortet, ist die Frage nach dem Ob. Ob ein Spieler überhaupt spielen will, ist eine Frage, die das Geldspielgesetz ihm nicht abnimmt. Die Spielsperre gilt für alle zehn, das Sozialkonzept greift, sobald häufig oder hoch gespielt wird, und die Auszahlung von Gewinnen über einer Million Franken fällt unter die Verrechnungssteuer. Das ist der Preis dafür, dass diese Plattformen überhaupt erreichbar sind.
Wer die Liste liest und entscheidet, dass sieben oder acht dieser Anbieter für ihn nicht in Frage kommen, hat damit nicht das Gesetz umgangen, sondern die Auswahl innerhalb des Gesetzes verkleinert. Was bleibt, sind die zwei oder drei, die zu den eigenen Vorlieben passen — Zahlungsmethoden, Bonusstruktur, Sitz des Landcasinos — und die Anmeldung bei einem dieser Anbieter.
Wer die Liste liest und entscheidet, dass sie ihm nicht reicht, hat die Wahl zwischen einem Casino-Besuch vor Ort und dem Verzicht. Eine dritte Option gibt das Geldspielgesetz nicht her.
Häufige Fragen
Ist Craps in der Schweiz legal online spielbar?
Ja, aber nur auf einer der zehn Plattformen mit ESBK-Konzession. Jede dieser Plattformen ist die Online-Verlängerung eines Schweizer Landcasinos. Alle anderen Anbieter sind auf der Sperrliste des Bundes und werden über die Provider blockiert.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
An der ausdrücklichen Nennung der ESBK-Konzession auf der Anbieterwebsite und an der Zuordnung zu einem Schweizer Landcasino. Die vollständige Aufstellung der zehn lizenzierten Anbieter führt die ESBK auf ihrer Website, mit Name, Konzession und Datum der Online-Aufnahme.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre, die bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter beantragt wird, gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und seit Anfang 2025 auch in Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten und nur bei Wegfall des Sperregrunds aufgehoben werden.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino sind bis rund CHF 1,07 Millionen (der genaue Schwellenwert ist indexiert) steuerfrei; darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne aus blockierten ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Ausländische Casino-Seiten, die auf der Sperrliste des Bundes stehen, werden in der Schweiz über die Internetprovider blockiert. Der Zugang über technische Umgehungen ist möglich, aber nicht von der Sperrliste gedeckt — wer dort spielt, spielt ohne den Schutz der Schweizer Aufsicht und ohne Schweizer Beschwerdestelle.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
Alle zehn ESBK-lizenzierten Anbieter akzeptieren TWINT und PostFinance; fast alle akzeptieren Visa und Mastercard, Apple Pay und paysafecard. Einige bieten zusätzlich Skrill und Neteller, Aircash Abon oder E-Finance. Kryptowährungen sind auf keiner Schweizer Plattform verfügbar.
Erstellt von der Redaktion von „Casino Krypto Zone”.
