Was «No Deposit» in Schweizer Online-Casinos tatsächlich bedeutet und was es kostet
Der Begriff «No Deposit Bonus» klingt nach geschenktem Geld und ist in der Werbung der Branchengrösse für einen spielerischen Einstieg entsprechend platziert. In der Schweiz fällt diese Kategorie allerdings fast leer aus: Das Geldspielgesetz erlaubt nur Online-Casinos, die als Erweiterung einer landbasierten Spielbank mit eidgenössischer Konzession betrieben werden. Bei diesen zehn Anbietern gibt es kein klassisches «No Deposit»-Angebot in dem Sinn, dass gratis Spielguthaben ohne Einzahlung auf das Konto wandert. Was es gibt, sind Einzahlungsboni, Freispiele und gelegentliche Aktionen, deren Mechanik der Leser verstehen muss, bevor er die Bedingungen unterschreibt.

Datenstand: 30 Oktober 2026 · abgeglichen mit der ESBK-Liste der konzessionierten Online-Casinos.
Inhaltsverzeichnis
- Grundprinzip: Was unter «No Deposit» in der Schweiz tatsächlich läuft
- Rechtslage: Warum die geschlossene Liste nicht verhandelbar ist
- Spielerschutz: Was Sozialkonzept und Spielsperre konkret bedeuten
- Prämie: Wie die Einzahlungsboni der zehn Anbieter tatsächlich funktionieren
- Die zehn Anbieter im Vergleich: Wer was bietet und wo die Unterschiede liegen
- Was die Leser wirklich wissen müssen, bevor sie einzahlen
- Häufige Fragen
Grundprinzip: Was unter «No Deposit» in der Schweiz tatsächlich läuft
Der Block funktioniert nur, wenn man ehrlich ist, was der Begriff in der Schweizer Praxis abdeckt. Ein No Deposit Bonus im klassischen Sinn ist eine Gutschrift, die ein Casino neuen Spielern ohne Einzahlung gewährt, oft zwischen CHF 5 und CHF 50, gelegentlich mit einer kleinen Anzahl Freispiele kombiniert. In nicht regulierten Märkten dient dieser Mechanismus dazu, Spieler auf eine Plattform zu locken, bevor sie echtes Geld einzahlen. Die mathematische Logik dahinter ist klar: Der Anbieter nimmt einen kleinen Verlust in Kauf, weil die meisten Spieler nach der Gutschrift eine Einzahlung leisten.

Die zehn Schweizer Online-Casinos gehen anders vor. Sie locken nicht mit geschenktem Guthaben, weil das Geldspielgesetz und die Aufsicht der ESBK das Geschäftsmodell enger stecken. Wer bei Jackpots, Mycasino oder einem der anderen acht Konzessionäre spielen will, zahlt zuerst selbst ein und erhält im Gegenzug einen Einzahlungsbonus plus Freispiele. Das ist die einzige Form von «Bonus», die der lizenzierte Markt hier anbietet, und die Unterschiede zwischen den Anbietern liegen ausschliesslich in der Mechanik dieses Einzahlungsbonus: in der Höhe, im Umsatzfaktor, in der Frist und in den Spielen, auf denen die Freispiele gelten.
Wer also nach «No Deposit» sucht und in der Schweiz spielen will, sucht eigentlich nach dem besten Einstiegspaket. Das ist die ehrliche Lesart, und sie erspart dem Leser die Enttäuschung, auf einer lizenzierten Plattform nach einem Bonus zu suchen, den es dort strukturell nicht gibt.
Die geschlossene Liste der Konzessionäre
Das Geldspielgesetz ist eindeutig: Nur Spielbanken mit einer eidgenössischen Konzession dürfen Online-Spiele anbieten, und zwar ausschliesslich als Erweiterung ihres terrestrischen Betriebs. Pro Konzession gibt es genau einen Online-Auftritt. Damit ist die Liste der legalen Anbieter in der Schweiz geschlossen. Wer derzeit in der Schweiz online um Geld spielen will, hat die Wahl zwischen diesen zehn Häusern, und wer auf einer anderen Plattform spielt, spielt auf einer Seite, die auf der Sperrliste des Bundes steht.
Die ESBK veröffentlicht die Liste der Konzessionäre und führt sie laufend nach. Die folgenden zehn Häuser waren zum Stand der Recherche alle aktiv. Sie unterscheiden sich durch das dahinterstehende landbasierte Casino, durch das Datum ihrer Online-Erweiterung und durch das konkrete Angebot, das sie neuen Spielern machen.
| Online-Casino | Landbasierte Spielbank | Online seit | No Deposit |
|---|---|---|---|
| Jackpots | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | — |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | — |
| Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | — |
| Pasino | Casino Meyrin | 16.11.2020 | — |
| Mycasino | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | — |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | — |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | — |
| Swiss4Win | Casino Lugano | 01.03.2021 | — |
| Casino777 | Casino Davos | 09.09.2019 | — |
| Admiral | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | — |
Die Tabelle zeigt deutlich, dass keiner der zehn Anbieter ein No Deposit Angebot im klassischen Sinn führt. Die Spalte bleibt absichtlich leer, weil das ehrlicher ist als eine notdürftige Qualifizierung. Die nächste Tabelle zeigt, wie das vorhandene Bonusangebot strukturiert ist.
Rechtslage: Warum die geschlossene Liste nicht verhandelbar ist
Das Geldspielgesetz, das seit dem 1. Januar 2019 in Kraft ist, hat den Online-Markt in der Schweiz grundlegend neu geordnet. Vor diesem Datum operierten viele ausländische Anbieter in einer Grauzone; seither ist die Linie klar gezogen. Wer in der Schweiz online um Geld spielen will, muss auf einer Plattform spielen, die an eine Schweizer Spielbank mit eidgenössischer Konzession angeschlossen ist. Alles andere ist illegal und wird über die Sperrliste des Bundes technisch blockiert.

Die Aufsicht teilt sich zwischen zwei Behörden: Die ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission) ist für die Online-Casinos und die landbasierten Spielbanken zuständig, während Gespa (vormals Comlot) die Lotterien und die Sportwetten beaufsichtigt. Beide Behörden achten darauf, dass die Anbieter die Vorschriften zum Spielerschutz, zur Geldwäscherei und zur Werbung einhalten. Wer als Anbieter ohne Konzession in der Schweiz Geldspiele anbietet, macht sich strafbar; die Massnahme richtet sich gegen den Betreiber, nicht gegen den Spieler, der aber ohne jeden Schutz spielt.
Werbung und Bonusgestaltung
Artikel 74 des Geldspielgesetzes setzt der Bonusmechanik enge Grenzen. Werbung darf weder aufdringlich noch irreführend sein, sie darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten, und Werbung für nicht konzessionierte Spiele ist verboten. Eine fixe gesetzliche Obergrenze für Bonushöhen gibt es allerdings nicht; die Aufsicht greift nur ein, wenn ein Angebot die genannten Grundsätze verletzt. Das erklärt, warum die Boni der zehn Anbieter sehr unterschiedlich hoch ausfallen, ohne dass eines der Häuser gegen Vorschriften verstösst.
Die ESBK-Liste wird regelmässig aktualisiert und enthält jeweils das Datum der Online-Erweiterung, das dahinterstehende Casino und die Konzessionsnummer. Wer prüfen will, ob eine Plattform legal ist, kann das über die ESBK-Liste in wenigen Sekunden selbst tun.
Was auf ausländischen Plattformen auf dem Spiel steht
Spieler, die auf einer nicht lizenzierten Plattform spielen, verlieren den Schutz des Schweizer Rechts vollständig. Die Plattform wird zwar DNS-seitig gesperrt, aber viele Anbieter umgehen diese Sperre über Mirror-Domains. Wer auf einer solchen Seite spielt, hat im Streitfall keinen Ansprechpartner in der Schweiz, keine Garantie, dass das Spiel fair ist, und keine Sicherheit, dass Gewinne tatsächlich ausbezahlt werden. Die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber auf eigenes Risiko spielen.
Hinzu kommt der steuerliche Aspekt. Gewinne aus Schweizer Konzessionen sind bis CHF 1’000’000 (indexiert für 2026 rund CHF 1,07 Mio.) steuerfrei; Gewinne aus nicht lizenzierten Angeboten sind bereits ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Wer also auf einer ausländischen Plattform einen grösseren Betrag gewinnt, muss diesen in der Steuererklärung deklarieren und versteuern. Das ist ein Unterschied, der sich für Vielspielende schnell zu einem fünfstelligen Betrag summiert.
Spielerschutz: Was Sozialkonzept und Spielsperre konkret bedeuten
Die Schweizer Regulierung ist eine der strengsten in Europa, und das ist Absicht. Jeder lizenzierte Anbieter muss ein Sozialkonzept vorlegen, das Massnahmen gegen Spielsucht und gegen finanzielle Überforderung beschreibt. Die Aufsicht prüft diese Konzepte, und Verstösse können zu Sanktionen bis hin zum Entzug der Konzession führen.
Identitätsprüfung und finanzielle Verhältnisse
Anonyme Spielteilnahme ist in der Schweiz ausgeschlossen. Jeder Spieler muss sich vor der ersten Einzahlung mit einem gültigen Ausweisdokument identifizieren. Mycasino verlangt für die Beantragung einer freiwilligen Spielsperre etwa eine Kopie von Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis, und die übrigen Anbieter verfahren nach demselben Muster.
Bei Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, müssen die Anbieter einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern. Liegen keine Unterlagen vor oder sind die Verhältnisse unzureichend, wird die Person gesperrt. Diese Regelung zielt darauf, Spieler vor sich selbst zu schützen; sie ist keine Schikane, sondern ein Mechanismus, der verhindert, dass jemand über seine Verhältnisse spielt.
Spielsperre und ihre Reichweite
Die Spielsperre ist das zentrale Instrument des Spielerschutzes in der Schweiz. Sie gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele im ganzen Land und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein. Wer sich bei einem Anbieter sperren lässt, ist automatisch bei allen anderen gesperrt, sowohl online als auch am terrestrischen Spieltisch. Eine Aufhebung der Sperre ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht.
Jackpots erlaubt zusätzlich Spielpausen zwischen 15 Minuten und maximal sechs Monaten, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Das ist eine flexiblere Form der Selbstbeschränkung, die sich vor allem für Spieler eignet, die ihr Verhalten kurzfristig zügeln wollen, ohne sich dauerhaft zu sperren. Mycasino bietet Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest sowie die Möglichkeit von Spielpausen und freiwilliger Spielsperre an.
Einzahlungs- und Verlustlimiten
Spieler können bei den meisten Anbietern selbst Einzahlungslimiten festlegen, etwa ein wöchentliches Limit von CHF 50. Diese Limiten werden vom Anbieter technisch erzwungen und können nicht durch Einzahlungen über andere Kanäle umgangen werden. Wer ein tieferes Limit festlegt, kann es erst nach einer Karenzfrist wieder erhöhen, was den Mechanismus gegen impulsive Erhöhungen schützt.
Die Aufsicht verlangt keine fixe gesetzliche Obergrenze für Einzahlungen. Die Limits sind individuell und richten sich nach den finanziellen Verhältnissen des Spielers. Ein Spieler mit einem kleinen Einkommen wird vom Sozialkonzept anders behandelt als ein Spieler mit hohem Einkommen. Diese Differenzierung ist sinnvoll, weil ein pauschales Limit entweder zu hoch für den einen oder zu tief für den anderen wäre.
Prämie: Wie die Einzahlungsboni der zehn Anbieter tatsächlich funktionieren
Die Marketingaussagen zu den Boni der zehn Schweizer Online-Casinos lesen sich grosszügig: «Willkommensbonus bis CHF 2’200», «100% bis CHF 300», «200 Freispiele». Wer die Angebote vergleicht, muss allerdings genauer hinsehen, denn der ausgeschriebene Betrag ist nur die eine Hälfte der Gleichung. Die andere Hälfte sind die Umsatzbedingungen, und hier liegen die tatsächlichen Kosten versteckt.
Was die Hauptangebote derzeit ausloben
Jackpots bietet neuen Spielern auf die ersten vier Einzahlungen ein Willkommenspaket von insgesamt bis zu CHF 2’200 sowie 200 Freispiele, wobei die erste Einzahlung zu 100% bis CHF 700 verdoppelt wird. Die Freispiele werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100 vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb eines Monats.
Mycasino bietet einen 100%-Bonus auf die erste Einzahlung bis CHF 300 sowie 200 Freispiele. Die Aktivierung muss innerhalb von sieben Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10 erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig.
Casino777, Pasino, 7melons und die übrigen Anbieter locken mit ähnlichen Strukturen, allerdings mit unterschiedlichen Beträgen, Umsatzfaktoren und Fristen. Wer sich vor der Anmeldung bei einem dieser Anbieter über das aktuelle Angebot informieren will, sollte direkt auf der entsprechenden Aktionsseite nachschauen, weil sich die Konditionen häufig ändern.
Die Mechanik hinter dem Bonus: Wie viel der Spieler tatsächlich einsetzen muss
Hier wird die Marketingaussage entlarvt. Ein Bonus von «100% bis CHF 300» klingt nach CHF 300 geschenkt. In der Praxis heisst das: Der Spieler zahlt CHF 300 ein, der Anbieter verdoppelt auf CHF 600, und der Spieler muss nun CHF 300 (den Bonusbetrag) 35-mal umsetzen, also insgesamt CHF 10’500 durchspielen, bevor er sich den Bonus auszahlen lassen kann.
Für Jackpots bedeutet das beim höchsten Bonus von CHF 700 auf die erste Einzahlung: Der Spieler muss CHF 21’000 an Spielautomaten umsetzen (30 x 700), und das innerhalb eines Monats. Wer in dieser Zeit Pech hat, kann das Ziel verfehlen und den Bonus verlieren. Bei Tischspielen ist die Hürde zehnmal höher, weil dort das 300-Fache gilt, was die meisten Spieler praktisch ausschliesst.
Das ist der Punkt, an dem das «Geschenk» zur Rechenaufgabe wird. Das Casino geht davon aus, dass der Spieler im Verlauf des Umsatzes einen Teil seines Bonus und seines Eigengelds verliert, und das ist der eigentliche Geschäftszweck des Bonus. Der Spieler bekommt mehr Spielzeit, das Casino bekommt mehr Wetteinsatz, und die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende der Spieler weniger hat als am Anfang, ist hoch.
Freispiele: Was sie wert sind und welche Bedingungen gelten
Freispiele werden in der Werbung oft als «gratis» verkauft, sind aber an Bedingungen geknüpft. Bei Mycasino sind die 200 Freispiele des Willkommensbonus je CHF 0.10 wert und unterliegen keiner Umsatzbedingung, was sie zu einem fairen Angebot macht. Allerdings sind sie nur 72 Stunden gültig, und wer in dieser Zeit nicht spielt, verliert sie.
Bei Jackpots sind die Freispiele an eine Mindesteinzahlung von CHF 100 gebunden und nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Das ist eine typische Marketingstruktur: Der Anbieter will, dass der Spieler erst einen grösseren Betrag einzahlt, bevor er die Freispiele erhält. Wer nur CHF 10 einzahlen will, geht leer aus.
Die Bandbreite der echten Kosten
Was kostet ein Bonus den Spieler tatsächlich? Hier hilft die Rechnung weiter. Angenommen, ein Spieler nimmt den vollen Bonus von CHF 300 bei Mycasino und setzt den Bonusbetrag exakt 35-mal an Spielautomaten mit einem angenommenen RTP von 96% um. Das ergibt einen erwarteten Verlust von CHF 10’500 × (1 – 0,96) = CHF 420. Das ist der Preis, den der Spieler statistisch für den Bonus zahlt, zusätzlich zu seinem eigenen Einsatz von CHF 300.
Bei Jackpots mit dem vollen Bonus von CHF 700 und dem 30-fachen Umsatz ergibt sich bei gleicher RTP-Annahme ein erwarteter Verlust von CHF 21’000 × 0,04 = CHF 840. Der Bonus ist nominell grösser, aber auch der erwartete Verlust ist fast doppelt so hoch. Genau diese Mechanik erklärt, warum ein «grösserer» Bonus nicht automatisch besser ist.
Wann sich ein Bonus lohnt und wann nicht
Ein Einzahlungsbonus ist dann sinnvoll, wenn der Spieler ohnehin vorhat, einen bestimmten Betrag einzusetzen und dabei die Umsatzbedingung erfüllen kann. Wer CHF 300 einzahlt und plant, an Slots zu spielen, kann den Bonus von Mycasino nutzen, um seine Spielzeit zu verdoppeln, ohne statistisch viel schlechter zu fahren als ohne Bonus. Wer hingegen den Bonus nur «mitnimmt», um ihn auszahlen zu lassen, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern, weil der erwartete Verlust die Bonussumme übersteigt.
Wichtig: Tische wie Roulette oder Blackjack zählen bei den meisten Anbietern nur zu einem Bruchteil oder gar nicht für die Umsatzbedingung. Wer vor allem Tischspiele spielt, sollte prüfen, ob sein Spiel überhaupt zur Erfüllung der Bedingung beiträgt, bevor er einen Bonus aktiviert.
Die zehn Anbieter im Vergleich: Wer was bietet und wo die Unterschiede liegen
Die folgende Übersicht ordnet die zehn ESBK-Konzessionäre nach ihren Eigenschaften, die für die Leser dieser Seite relevant sind. Die Tabelle beschränkt sich auf die Spalten, die research tatsächlich abdeckt; Spalten ohne belastbare Daten wurden weggelassen, weil eine leere Spalte informativer ist als eine mit geratenen Werten.
| Online-Casino | Konzession dahinter | Online seit | Willkommenspaket | Willkommens-Freespins | Umsatzbedingung |
|---|---|---|---|---|---|
| Jackpots | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | bis CHF 2’200 | 200 | 30× (Slots), 300× (Tische) |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | — | — | — |
| Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | — | — | — |
| Pasino | Casino Meyrin | 16.11.2020 | — | — | — |
| Mycasino | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | 100% bis CHF 300 | 200 | 35× |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | — | — | — |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | — | — | — |
| Swiss4Win | Casino Lugano | Switzerland | — | — | — |
| Casino777 | Casino Davos | 09.09.2019 | — | — | — |
| Admiral | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | — | — | — |
Die Tabelle zeigt, wie ungleich die Datenlage ist. Für Jackpots und Mycasino liegen konkrete Zahlen zu Bonus, Freispielen und Umsatzbedingung vor, bei den übrigen acht Anbietern sind diese Informationen in den vorliegenden Quellen nicht dokumentiert oder wurden nicht aufgenommen. Wer sich für eines der anderen Häuser interessiert, sollte direkt auf der Anbieter-Website nachschauen.
Jackpots — der Anbieter mit dem höchsten Willkommenspaket
Jackpots ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und seit Juli 2019 aktiv. Das Willkommenspaket von bis zu CHF 2’200 plus 200 Freispiele ist das höchste der hier gelisteten Anbieter. Die Freispiele werden allerdings erst ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100 aktiviert, und die Umsatzbedingung von 30× für Slots und 300× für Tischspiele ist eine der strengeren im Markt.
Das Casino bietet über 2’500 Spiele, und das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Wer ein grosses Spielangebot schätzt und bereit ist, die Umsatzbedingung zu erfüllen, findet hier das umfangreichste Willkommenspaket. Wer jedoch nur eine kleine Einzahlung leisten will, geht leer aus, weil die Freispiele an die CHF-100-Mindesteinzahlung gebunden sind.
Zahlungsmethoden umfassen TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard, und für TWINT fallen keine Zusatzgebühren an. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist mit ein bis zwei Werktagen die langsamste Auszahlungsmethode.
Für das Spielerschutzangebot erlaubt Jackpots selbst gewählte Einzahlungslimits und Spielpausen zwischen 15 Minuten und sechs Monaten, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Die Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein.
Das Willkommenspaket von bis zu CHF 2’200 plus 200 Freispiele ist nominell das grösste Angebot in dieser Liste, aber die 30-fache Umsatzbedingung auf CHF 700 Erstbonus kostet den Spieler statistisch rund CHF 840 an erwartetem Verlust. Wer das Angebot annimmt, sollte sich bewusst sein, dass der Bonus nur dann einen Mehrwert hat, wenn er die Umsatzbedingung auch tatsächlich erfüllen kann.
Mycasino — der Anbieter mit den faireren Freispielen
Mycasino ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und seit August 2019 aktiv. Das Willkommenspaket besteht aus 100% bis CHF 300 auf die erste Einzahlung plus 200 Freispiele. Im Vergleich zu Jackpots ist der Bonus nominell kleiner, aber die Mechanik ist transparenter.
Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden gültig. Das ist ein fairerer Umgang mit dem Spieler, weil Gewinne aus Freispielen ohne weitere Bedingungen auszahlbar sind. Der Einzahlungsbonus muss innerhalb von 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden, was eine moderate Bedingung ist.
Das Casino bietet über 3’000 Spiele, und das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Das Angebot ist also breiter als bei Jackpots. Auszahlungen dauern ein bis drei Werktage, und weder Ein- noch Auszahlungen sind gebührenpflichtig. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung beträgt CHF 10, wobei Restguthaben darunter vollständig ausgezahlt werden kann.
Der Selbsttest, die Einzahlungs- und Verlustlimiten, die Erinnerungsfunktion zur Reduktion der Spielzeit sowie Spielpausen und freiwillige Spielsperre gehören zum Standardangebot. Für die Beantragung einer freiwilligen Spielsperre verlangt der Anbieter eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweises.
Der 100%-Bonus bis CHF 300 plus 200 Freispiele ohne Umsatzbedingung ist für Einsteiger, die nur einen kleinen Betrag einsetzen wollen, das praktischere Angebot. Der erwartete Verlust aus der 35-fachen Umsatzbedingung auf CHF 300 Bonus liegt bei rund CHF 420, also deutlich tiefer als bei Jackpots, dafür ist der maximale Bonus auch nur halb so hoch.
Casineo — der neueste Anbieter auf dem Markt
Casineo ist die Online-Erweiterung des Casino Locarno und erst seit März 2026 aktiv. Damit ist es das jüngste Haus auf der Liste. Für die Mindesteinzahlung gilt einheitlich CHF 10, was den Einstieg günstig macht, und die Zahlungsmethoden umfassen TWINT, Kreditkarten und PostFinance.
Für das Willkommenspaket, die Umsatzbedingung und weitere Details des Angebots liegen in den vorliegenden Quellen keine dokumentierten Daten vor. Das ist nicht überraschend, weil das Casino zum Zeitpunkt der Recherche gerade erst gestartet ist und die AGB noch angepasst wurden. Wer sich für Casineo interessiert, sollte direkt auf der Anbieter-Website das aktuelle Angebot prüfen.
Der Anbieter gehört dennoch in diese Übersicht, weil er als ESBK-lizenziertes Online-Casino zum geschlossenen Markt gehört. Das ist die einzige Garantie, die hier zählt.
Swiss Casinos — die Online-Erweiterung von Pfäffikon
Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) ist die Online-Erweiterung der Swiss Casinos Gruppe, deren Haus in Pfäffikon die bekannteste Marke ist. Der Anbieter ist seit September 2019 aktiv und akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung.
Diese breite Palette an Zahlungsmethoden, einschliesslich Diners Club und Discover, hebt den Anbieter von den meisten Konkurrenten ab, die entweder nur die grossen Kreditkarten oder nur TWINT und PostFinance akzeptieren. Für Spieler, die mit einer Diners- oder Discover-Karte einzahlen wollen, ist das die relevante Anlaufstelle.
Für das übrige Angebot, insbesondere das Willkommenspaket und die Umsatzbedingungen, fehlen in den vorliegenden Quellen dokumentierte Daten. Der Anbieter gehört zur ESBK-Liste und ist damit legitim, aber für die Details muss der Interessent selbst nachschauen.
Pasino — der Anbieter mit den meisten E-Wallets
Pasino ist die Online-Erweiterung des Casino Meyrin und seit November 2020 aktiv. Die Zahlungsmethoden umfassen TWINT, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill sowie Banküberweisung. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10, und der Mindestbetrag für eine Auszahlung ist mit CHF 0.01 ungewöhnlich tief.
Die breite Palette an E-Wallets (Neteller und Skrill) unterscheidet Pasino von vielen Konkurrenten, die E-Wallets gar nicht oder nur teilweise anbieten. Für Spieler, die ihre Casino-Einzahlungen von anderen Online-Aktivitäten trennen wollen, ist das ein relevanter Vorteil. Der sehr tiefe Auszahlungs-Mindestbetrag macht den Anbieter auch für Spieler interessant, die nur kleine Beträge auszahlen wollen.
Für das Willkommenspaket und die Umsatzbedingung liegen keine dokumentierten Daten vor.
7melons — der Anbieter mit dem hohen PostFinance-Limit
7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und seit September 2020 aktiv. Der Mindestbetrag für Einzahlungen liegt bei CHF 10, und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000. Damit ist 7melons die Anlaufstelle für Spieler, die sehr hohe Beträge via PostFinance einzahlen wollen.
Die akzeptierten Zahlungsmethoden sind TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Das ist eine etwas engere Auswahl als bei Pasino oder Swiss Casinos, weil keine E-Wallets angeboten werden.
Für das Willkommenspaket und die Umsatzbedingung sind keine Daten dokumentiert.
StarVegas — der Anbieter mit Aircash Abon
StarVegas ist die Online-Erweiterung des Casino Interlaken und seit Februar 2020 aktiv. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10, und die akzeptierten Zahlungsmethoden umfassen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard.
Die Aufnahme von Aircash Abon ist eine Besonderheit, weil diese Zahlungsmethode bei den anderen Anbietern nicht im Angebot ist. Für Spieler, die mit dieser spezifischen Methode einzahlen wollen, ist StarVegas die relevante Adresse. Die Aufnahme von Skrill und Neteller neben TWINT und Apple Pay gibt dem Anbieter zudem eine breite Palette an E-Wallets.
Da diese Details vom Anbieter nicht öffentlich ausgewiesen werden, sind keine Informationen zu Bonus und Umsatzvorgaben verfügbar.
Swiss4Win — der Anbieter mit TWINT-Fokus
Swiss4Win ist die Online-Erweiterung des Casino Lugano und seit März 2021 aktiv. Der Anbieter bewirbt TWINT-Einzahlungen prominent, und die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10. Die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist, und es fallen keine Zusatzgebühren an.
Für Spieler, die TWINT als Standard-Zahlungsmethode nutzen, ist Swiss4Win eine unkomplizierte Option. Der TWINT-Fokus zeigt sich auch im Marketing des Anbieters.
Für das übrige Angebot, insbesondere das Willkommenspaket und die Umsatzbedingungen, liegen keine dokumentierten Daten vor.
Casino777 — der Anbieter ohne Einzahlungsgebühren
Casino777 ist die Online-Erweiterung des Casino Davos und seit September 2019 aktiv. Der Anbieter akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und erhebt keine Einzahlungsgebühren. Damit ist Casino777 einer der wenigen Anbieter, die explizit mit der Gebührenfreiheit werben.
Für Spieler, die bei anderen Anbietern mit Gebühren rechnen, ist das ein relevantes Unterscheidungsmerkmal, auch wenn die Gebühren bei den meisten Anbietern ohnehin wegfallen.
Ob ein Willkommensbonus existiert, wird auf der Seite nicht klar kommuniziert, daher sind dazu keine Daten verfügbar.
Admiral — der Anbieter mit den Standard-Zahlungsmethoden
Admiral ist die Online-Erweiterung des Casino Mendrisio und seit Juli 2025 aktiv. Für Ein- und Auszahlungen bietet der Anbieter Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT an. Damit deckt Admiral das Standard-Sortiment ab, ohne besondere Schwerpunkte.
Als jüngster Anbieter vor Casineo ist Admiral noch vergleichsweise neu am Markt, und die Positionierung gegenüber den etablierten Häusern wird sich in den nächsten Monaten zeigen.
Für das Willkommenspaket und die Umsatzbedingung sind keine Daten dokumentiert.
Was die Leser wirklich wissen müssen, bevor sie einzahlen
Wer sich zum ersten Mal bei einem Schweizer Online-Casino anmeldet, sollte sich nicht vom Bonus blenden lassen. Die eigentlichen Entscheidungskriterien sind die Umsatzbedingung, die Spielauswahl und die Zahlungsmethoden. Ein Bonus von CHF 300 mit 35-facher Umsatzbedingung kann besser sein als ein Bonus von CHF 700 mit 30-facher Umsatzbedingung, weil der erwartete Verlust tiefer liegt.
Wer Tischspiele spielt, sollte genau prüfen, ob diese zur Umsatzbedingung beitragen. Bei Jackpots zählen Tischspiele nur zu einem Bruchteil (Faktor 300 statt 30), was die Erfüllung der Bedingung praktisch unmöglich macht. Bei Mycasino ist die Bedingung mit Faktor 35 moderater, aber auch hier zählen Tischspiele oft nur teilweise.
Wer hingegen Slots spielt und vorhat, einen bestimmten Betrag einzusetzen, kann durch einen Bonus mehr Spielzeit fürs gleiche Geld erhalten. Der erwartete Verlust bleibt, aber der Spieler bekommt mehr Action pro Einzahlung.
Wer auszahlen will, sollte wissen, dass die meisten Anbieter nur auf Schweizer Bank- oder Postkonten auszahlen, und die Bearbeitung dauert je nach Methode ein bis drei Werktage. Bei Jackpots ist die Banküberweisung mit ein bis zwei Werktagen die langsamste Methode, aber die einzig zuverlässige, wenn man keine Kreditkarte oder Revolut hat.
Häufige Fragen
Ist «No Deposit Bonus» in Schweizer Online-Casinos überhaupt legal?
Die ESBK veröffentlicht die Liste der konzessionierten Anbieter, und diese Anbieter sind die einzigen, die in der Schweiz legal Online-Spiele anbieten dürfen. Ein klassischer No Deposit Bonus, also ein Geschenk ohne Einzahlung, ist im lizenzierten Markt nicht üblich; stattdessen gibt es Einzahlungsboni und Freispiele. Wer auf einer ausländischen Plattform mit No Deposit spielt, spielt ohne Schweizer Schutz.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Die ESBK führt eine Liste der konzessionierten Online-Casinos, die regelmässig aktualisiert wird. Jedes lizenzierte Haus ist die Online-Erweiterung einer landbasierten Spielbank mit eidgenössischer Konzession. Wer prüf will, ob eine Plattform dazugehört, kann den Namen auf der ESBK-Liste nachschlagen.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und seit Januar 2025 auch in Liechtenstein. Sie wird bei einem lizenzierten Anbieter beantragt und gilt automatisch bei allen anderen. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht. Einige Anbieter ermöglichen auch kürzere Spielpausen ohne Spielsperre.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus Schweizer Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000 steuerfrei, was für 2026 inflationsindexiert rund CHF 1,07 Mio. entspricht. Darüber fallen 35% Verrechnungssteuer auf den Mehrbetrag an. Gewinne aus nicht lizenzierten ausländischen Angeboten sind bereits ab dem ersten Franken steuerpflichtig und müssen in der Steuererklärung deklariert werden.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Ausländische Seiten, die ohne Schweizer Konzession Geldspiele anbieten, werden vom Bund auf die Sperrliste gesetzt und DNS-seitig blockiert. Viele Anbieter umgehen die Sperre mit Mirror-Domains, aber die rechtliche Lage bleibt: Wer dort spielt, spielt ohne Schweizer Schutz und muss Gewinne vollständig versteuern.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
Die akzeptierten Methoden variieren, aber TWINT, PostFinance, Visa/Mastercard, Apple Pay, Paysafecard und Banküberweisung sind fast überall verfügbar. Einige Anbieter ergänzen das Angebot mit E-Wallets wie Skrill und Neteller. Auszahlungen erfolgen in der Regel auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, und Kreditkarten- oder Revolut-Auszahlungen sind bei vielen Anbietern ausgeschlossen.
Den vollständigen Überblick gibt unser Bitcoin-Casino-Vergleich für die Schweiz.
Weiter geht es mit Willkommensbonus im Schweizer Online-Casino im Vergleich.
